Thema: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Vorausgesetzt, ihr seid gut genug, um vom Pokern zu leben. Würdet ihr das tun, oder ist es euch lieber, eurem Job nachzugehen, wenn der Lohn natürlich ausreichend ist?

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Als Tipp gilt ja immer, dass man erst ans ProfiDasein denken sollte, wenn die eigene Hourly über $100 liegt. Und selbst dann muss man erstmal psychisch darauf gefasst sein die miesesten Swings mitzumachen. Ich würd wohl nie Pro werden wollen - als Nebenjob für ein wenig Luxus im Alltag und kleine Trips ins Ausland ist mir da viel angenehmer.

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Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

5BetShove schrieb:

. Ich würd wohl nie Pro werden wollen - als Nebenjob für ein wenig Luxus im Alltag und kleine Trips ins Ausland ist mir da viel angenehmer.

#2

Der Gedanke, 8 Stunden pro Tag spielen zu müssen, macht mich ziemlich krank.

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

8 Stunden am Tag Poker spielen? Da wird man doch verrückt. Dazu hätte ich gar nicht genug Motivation. Ich spiele ja wirklich gerne Poker und auch durchaus Mal 2-3 Stunden am Stück, aber danach habe ich definitiv keine Lust mehr und wenn ich dann weiterspielen würde, wäre wieder alles weg. Daher bin ich wohl nicht zum Pokerprofi geeignet.

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Sélectif schrieb:

8 Stunden am Tag Poker spielen? Da wird man doch verrückt. Dazu hätte ich gar nicht genug Motivation. Ich spiele ja wirklich gerne Poker und auch durchaus Mal 2-3 Stunden am Stück, aber danach habe ich definitiv keine Lust mehr und wenn ich dann weiterspielen würde, wäre wieder alles weg. Daher bin ich wohl nicht zum Pokerprofi geeignet.

Wer die Kuh melkt, hat doch eigentlich immer Spaß big_smile
Aber ich denke auch, dass man mit zeitlich begrenzten Sessions eine gute Rendite erzielen kann. Natürlich lässt sich eine gewisse Ausdauer aber auch trainieren...

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Thorwalt schrieb:

An zehner Tischen kann man schon mathematisch gar nicht dauerhaft gewinnen.Das geht nur im hohen Limitbereich 100/200 aufwärts.

Könnte mir jemand bitte diese Aussage erklären ?

Ansonsten darf man nicht aus dem Auge verlieren, dass Du als PokerPro selbstständig bist und Deine Ausgaben sich nicht nur aus Pizza/Cola/Gummibärchen zusammensetzen, sondern auch aus Krankenversicherung und Altersversorgung.

bedeutet: Nimm Deine fixen monatlichen Ausgaben , dazu Deine variablen Ausgaben, hinzu ein zwölftel Deiner jährlichen Ausgaben (Versicherungen, usw) , dann überlege wieviel Du in welchem Level spielen musst, um diese Ausgaben monatlich tragen zu können. Jetzt vergleiche das Level mit Deiner Startbankroll......und bleibe lieber bei Deinem Job und spiele als Hobby.  cool

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

BennoOnline schrieb:
Thorwalt schrieb:

An zehner Tischen kann man schon mathematisch gar nicht dauerhaft gewinnen.Das geht nur im hohen Limitbereich 100/200 aufwärts.

Könnte mir jemand bitte diese Aussage erklären ?

Ansonsten darf man nicht aus dem Auge verlieren, dass Du als PokerPro selbstständig bist und Deine Ausgaben sich nicht nur aus Pizza/Cola/Gummibärchen zusammensetzen, sondern auch aus Krankenversicherung und Altersversorgung.

bedeutet: Nimm Deine fixen monatlichen Ausgaben , dazu Deine variablen Ausgaben, hinzu ein zwölftel Deiner jährlichen Ausgaben (Versicherungen, usw) , dann überlege wieviel Du in welchem Level spielen musst, um diese Ausgaben monatlich tragen zu können. Jetzt vergleiche das Level mit Deiner Startbankroll......und bleibe lieber bei Deinem Job und spiele als Hobby.  cool

das versteh ich nicht. das klingt so, als wäre es schon prinzipiell, mathematisch und logisch nicht möglich, vom pokern zu leben?

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

kann den typ mal wer rauswerfen?
jede post fake und auf provokation ausgelegt.
gift für ein forum --'

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Hallo Thorwalt,
Es geht nicht um die Wahrheit ... jeder kann und darf seine Meinung haben ...
Und wir freuen uns wenn Du Dich aktiv an unserer Community beteiligst...
Aber das ist eine POKER-Community und keine ANTI-Poker-Community ... die gibt es bestimmt auch irgendwo ... also bitte beteilige Dich an unserer Community mit konstruktiven Beiträgen!
Danke!

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Also ich kenne aktuell 2 Leute, die mit Pokern ihr Geld verdienen. Von einer "Mafia" zu sprechen, ist natürlich Unsinn, es handelt sich um einen Industriezweig, wie er es im Sport vielfältig gibt. Wie Spitzensportler so werden auch Spitzenpokerspieler gesponsert und erhalten zusätzliche Einnahmen.
Glückwunsch an alle , die es soweit bringen.

@Thorwalt: Den Beweis zu Deiner Aussage:

An zehner Tischen kann man schon mathematisch gar nicht dauerhaft gewinnen.Das geht nur im hohen Limitbereich 100/200 aufwärts.

bist Du bisher schuldig geblieben.

Zurück zur Ausgangsfrage:
Ich denke, man muss sich einen eigenen Masterplan zurechtlegen, der alle Eventualitäten bis hin zur Rückkehr in einen normalen Job berücksichtigt.

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Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Ich finde das Optimum wäre, beides zu machen ohne auf eins davon angewiesen zu sein...

Re: Poker als Beruf? Oder doch lieber „normaler“ Job?

Ich denke Benno hat es schon bestens erklärt. Aber um meinen Senf dazu zu geben: Bleib bei einem normalen Job. Es ist noch was anderes, ob man im Internet gegen ein paar Dullis pokert oder gegen Profis. Und selbst wenn du gut genug sein solltest dich durchzusetzen, hin und wieder werden ohnehin die Gewinne ausbleiben. Also wenn du Poker um viel Geld spielen willst, dann erst wenn du auch viel Geld auf dem Konto hast, verdient in einem normalen Job wink