Topic: gambling: eine definition!?

was genau versteht ihr eigentlich beim poker unter "gambling"? und unter welchen umständen würdet ihr euch hinreißen lassen, selbst zu gamblen bzw. einen gambler zu calle? wenn z.b. villain out of position action macht, würdet ihr dann - unabhängig von der eigenen position am tisch - mit KAs oder middle pocket pairs callen? kann man das unter den begriff gambling susbumieren? würde mich echt mal interessieren, was ihr eigentlich so unter gambling versteht wink

Re: gambling: eine definition!?

also wenn ich mich nicht täusche, dann ist ein "gambler" ein spieler, der es auf 50:50-chancen drauf ankommen lässt. langfristig wird er mit seinen moves also +/- 0 machen smile

Re: gambling: eine definition!?

okay, also wenn ich dann beispielsweise eine siegchance von 51% habe, dann wäre ein pre flop call eines gegnerischen all ins eine value bet?

Re: gambling: eine definition!?

würde ich so sehen, ja smile weil ganz einfach: langfristig wirst du damit gewinnen! ist im prinzip dasselbe beispiel wie mit dem berühmten münzwurf: wenn 2 personen eine münze werfen, dann sind die chancen ja 50:50. aber wenn person A person B im falle einer niederlage immer nur 9 euro zahlt, während person B person A immer 10 euro zahlt, dann wird person A langfristig gewinnen.

also würde ich bei einer siegchance von + 50 % nicht mehr von einem "gambler" sprechen, weil es recht wenig mit "glücksspiel" zu tun hat wink