Aufstieg gelungen?

Wann hat man ein Limit tatsächlich gemeistert? In Internetforen wird dieses Thema ständig diskutiert. Die eine Partei wirft Wörter wie SampleSize und Winrate in die Runde, während die andere sich überhaupt nicht damit beschäftigt, sondern alleine die Tatsache betont, dass man ein Limit so lange spielt, bis man genug Buy-Ins für das nächste Level hat – wie gut dabei die Winrate war oder wieviele Hände man gebraucht hat, spielt keine Rolle.

Persönlich war ich immer ein Verfechter der SampleSize – hat man sagen wie 50.000 Hände mit einer positiven Winrate gespielt, deutet alles darauf hin, dass man das Limit schlägt. Das Problem ist jedoch die SampleSize selbst – sind 10.000, 20.000, 50.000 oder sogar 100.000 Hände das Minimum, um solch eine Aussage zu treffen? Mathemathisch betrachtet, nähert man sich mit steigender Handanzahl der wahren Winrate an – doch wirklich sicher sein, kann man sich nur selten. In Berechnungen kam heraus, dass exakt das gleiche Spiel alleine durch Varianz selbst über 100.000 Hände komplett unterschiedliche Ergebnisse haben kann – auf der einen Seite kann man ein großer Gewinner sein, oder aber doch nur Break-Even spielen.

Ich bin endlich auf dem nächsten Limit angekommen und es läuft eigentlich ganz gut – die Frage ist jetzt, wie ich verfahren soll – soll ich mir eine feste Handanzahl setzen (sagen wir 50.000 Hände), die ich auf dem Limit spiele, oder sammele ich nur genug Buy-Ins für das nächste Level? Bei einer realistischen Winrate von 5 Big Blinds/100 Hände bräuchte ich geschätzte 20.000 Hände, damit ich das nächste Limit shotten kann…ich bin gespannt, wie die nächsten Sessions verlaufen werden – durch einen guten Upswing kann man auch schnell einfach mal zehn Stacks in einer 1000er Session gewinnen…nur eines bleibt gewiss: Poker ist ein swingy Game!

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