Der Mythos des Sisyphos

Es ist der psychologisch schwierigste Schritt im Pokerspiel: man kämpft sich über mehrere Tausend Hände durch ein Limit und dann steht er bevor – der lang ersehnte Aufstieg auf das höhere Limit.

Doch neben der Freude darüber ein Limit nachhaltig geschlagen zu haben, kommt viel Druck auf einen zu. Neue, meist stärkere Gegner, die in größeren Swings resultieren und der Umgang mit den höheren Beträgen. Plötzlich ist jeder Einsatz der doppelte Geldbetrag. Aus einer Contibet in Höhe von 2 US-Dollar werden plötzlich vier.

Es ist sicherlich nicht einfach. Mir stand dieser erneute Aufstieg bevor und ich muss leider zugeben, dass er nicht sehr erfolgreich war. Kaum startete ich die Session folgte eine Serie von Setups und wenn Pocket Aces zweimal hintereinander von Broadways bei PreFlop All-Ins gebustet werden, sind eben schnell ein paar Stacks verbrannt und der Aufstieg ist missglückt. Man fühlt sich dann wirklich wie Sisyphos, der den schweren Stein immer und immer wieder den Berg hochdrückt nur um ihn dann auf der anderen Seite wieder herunterstürzen zu sehen. Doch das ist Poker! Man darf nicht aufgeben und im Gegensatz zum armen Kerl im Mythos kann unser Vorhaben am Tisch auch glücken.

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