Ein fieser Coup

Und wieder eine Meldung, die das Pokerspiel in einem schlechten Licht stehen lässt: laut einigen US-Meldungen treibt eine Gruppe zwielichtiger Gestalten seit 2003 ein übles Spiel mit Geschäftsleuten.

Was das Ganze mit Poker zu tun hat? Die beschuldigte Gruppe soll Pokerrunden fingiert und teilnehmende Geschäftsleute hinters Ohr gezogen haben. Das aktuellste Opfer ist Alex Tkach, ein Geschäftsmann aus Vancouver, Kanada. Dabei wurde das Opfer zu einem Geschäftsmeeting geladen, fand aber dann beim Eintreffen eine illustre Pokerrunde vor. Mit der Erklärung einer “kleinen Feier” spielten alle Stud-Poker. Natürlich kam es, wie es kommen musste. Der Geschäftsmann wurde mit der Ausrede, dass er für eine Hand für jemand anderes einspringen sollte, in die Runde gelockt und gewann sofort einen Betruf um die 2000 US-Dollar. Angefixt vom Gewinn, entschloss er sich kurzerhand für eine weitere Hand, in der durch falsches Dealen ein Cooler entstand, bei dem dem Geschäftsmann ein Full House gedealt wurde. Natürlich bekam einer der Betrüger die bessere Hand, sodass der Geschäftsmann um einen saftigen Betrag von 9000 US-Dollar erleichtert wurde.

Aufgeflogen ist die Sache erst, als Alex Tkach einen Anruf der Polizei von Hamilton bekam, die ihn vor solch einer Runde warnten. Ob die Täter geschnappt werden? Keiner weiß es wirklich. Angeblich wurden auf diese Art und Weise bereits Hunderte von Leuten um ihr Geld betrogen…

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