Harry Reid und Jon Kyl – diese zwei Namen sollte man sich gut einprägen. Diese werten Politiker in den Vereinigten Staaten kämpfen nämlich gerade für eine Legalisierung von Online Poker. Unter dem Namen “The Internet Gambling Prohibition, Poker Consumer Protection and Strengthening UIGEA Act of 2012” ist ein Gesetzesentwurf entstanden, der eine Regulierung und Lizensierung von Online Poker in den USA ermöglichen soll.
Überwacht werden soll das Geschäft im Netz durch die sogenannte “Office of Online Poker Oversight (OOPO)”. Größter Knackpunkt in diesem Gesetzesentwurf ist jedoch, dass internationale Spieler ausgeschlossen sind – somit könnte also Bud aus Texas nur gegen Jimmy aus New Jersey antreten – Peter aus Deutschland müsste sich einen anderen Sandkasten zum Spielen suchen…
Außerdem soll ein Steuerprozentsatz von 16% auf Online Poker fallen – ob jedoch der Gewinn oder die Bankroll versteuert würde, ist nicht so wirklich klar…
Zusätzlich müssten alle Pokeranbieter, die nach 2006 noch im US-Markt Online Poker anboten, fünf Jahre pausieren, bevor sie wieder Spiele anbieten dürfen – gut für PartyPoker, schlecht für den Rest…
Ob dieser Gesetzesentwurf Erfolg haben wird? Vor der Präsidentschaftswahl am 06.10.12 wird es darauf keine Antwort geben…mal wieder müssen wir warten und Tee trinken.


