Schon fünf Tage im neuen Jahr und noch keine Hand gespielt. Die Tage verfliegen nur so und obwohl ich an jedem einzelnen bisher sehr zeitig aufgestanden bin, finde ich kaum Zeit, um auch nur ein paar Stunden konzentriert zu spielen. Und für die nächsten zwei Monate sieht das Ganze nicht rosig aus. Fünf Klausuren, zwei Präsentationen und zwei folgende Hausarbeiten warten nur darauf angepackt und bewältigt zu werden und das raubt mir nicht nur teure Minuten, sondern auch meine Nerven. Irgendwie stellt man sich das Unileben doch schöner vor…und das Wetter ist auch…nunja, mehr als bescheiden.
Doch das kleine Pokerkind in mir will auch ein wenig Unterhaltung, also muss man sich wohl oder übel nachts ein Stündchen raus nehmen, um zumindest ein paar Karten zu sehen. Leider traue ich mir zu dieser Zeit keine guten Pokerentscheidungen zu, weswegen mein Pokerkonsum sich auf die ein oder andere Folge einer Pokersendung beschränkt. Umso erfreulicher ist es jedoch, dass das Jahr mit einem tollen Line-Up in der neuen Staffel von Poker After Dark eingeläutet wurde. Tom Dwan, Phil Ivey und Phil Galfond garantieren gute Action und lustige Stories am Tisch. Zwar finde ich es ein wenig schade, dass so ein gutes Line-Up nicht für eine CashGame-Woche genutzt wird, doch ein $100.000 Sit and Go mit guter Struktur ist ja auch nicht zu verachten. Auf jeden Fall lenkt es ein wenig vom alltäglichen Stress ab und wenn ich schon im Winter nicht zum Skifahren komme, ist das eben “mein ganz persönlicher kleiner Urlaub”.




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