Doyle Brunson kritisiert Pokerentwicklung

Doyle Brunson ist sicherlich eine der größten Legenden im Pokersport. Er schrieb mit Freunden und Kontrahenten nicht nur die PokerBibel SuperSystem (und SuperSystem II) und veränderte durch seinen tight-aggressiven Spielansatz das Game für immer, er hält sich zudem auch seit Jahrzehnten ganz oben in den höchsten Partien.

Doch nun scheint es schwieriger zu werden. Poker hat sich gerade in den letzten zwei, drei Jahren immens weiterentwickelt. Durch OnlinePoker und eine Fülle an Weiterbildungsmaßnahmen werden die Spieler von Tag zu Tag besser.

Adaption, Leveling etc. spielen eine immer größerer Rolle und das macht dem “Godfather of Poker” anscheinend zu schaffen.

Dieser überlegt nämlich seinen langjährigen Wohnsitz Las Vegas zu verlassen und nach Kalifornien zu ziehen. Laut einem seiner letzten Blogs wird es für einen Live Poker Pro in Las Vegas immer komplizierter.

Durch den Mangel an guten High Limit Games wird Vegas für ihn zu einem unvorteilhaften Wohnort. Zusätzlich verschlechtern sich die Aussichten auf gute Live CashGames durch den Wirtschaftszustand, die großen internationalen Turniere und OnlinePoker drastisch.

Er kritisiert auch die Entwicklung von Poker in den letzten Jahren. Laut Brunson ist der Weg den Poker in letzter Zeit eingeschlagen hat, nicht mehr der Richtige. Doch warum nicht der Richtige? Das Spiel entwickelt sich, die Medienpräsenz ist stärker denn je und jeden Tag kommen neue Spieler ins Game. Nur weil diese schnell sehr gut werden können, heißt es nicht, dass die Entwicklung nachteilig ist.

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