Der psychologische Aspekt vom Pokerspiel wird immer wieder unterschätzt. Es geht nicht nur darum ein gutes theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und dabei möglichst Tilt und Frust zu vermeiden, es geht um mehr!
Hier ein paar Fragen, über die ihr euch Gedanken machen solltet, bevor und nachdem ihr eine Session spielt. Bevor man an die Tische geht, sollte man sich selbst fragen, ob man fit und motiviert ist zu spielen. Gleichzeitig sollte man die Zeit einteilen. Wenn man in einer Stunde wieder los muss, sollte man die Session am besten gleich sein lassen, da man sich durch den Zeitdruck unnötig Stress macht. Das richtige Limit hängt nicht nur vom Bankrollmanagement, sondern auch vom Wohlfühlfaktor ab. Nur weil man genug Buy-Ins für NL100 hat, heißt das nicht, dass man auch dieses Limit spielen muss, obwohl man sich auf NL50 viel wohler fühlt. Und die Erwartungshaltung an die Session ist besonders wichtig. Es sollte nicht darum gehen in einer Session möglichst viel Geld zu machen, sondern einfach nur Spaß zu haben und sein bestmögliches Game abzuliefern.
Nach der Session sollte man sich klarmachen, warum man gespielt hat und ob man mit dem Ergebnis zufrieden ist. Wenn man das Gefühl hat schlecht gespielt zu haben, sollte man die größten Hände noch einmal nachschauen und überdenken. Erkennt man Fehler, sollte man sich fragen, warum man diese gemacht hat und was man tun kann, damit man den Fehler nicht erneut begeht. Es gibt weitere Gedanken und Gefühle nach der Session, die man alle hinterfragen und klären sollte. Nicht nur das Wohlbefinden beim Spielen selbst wird steigen, auch euer Skill wird einen Sprung nach vorne schaffen.




Follow Poker.de