Heute findet das Finale der Fußball Weltmeisterschaft 2010 statt und auch wenn wir leider nicht im Finale gegen die Niederlande stehen werden, haben wir uns doch einen soliden dritten Platz erkämpft und insgesamt ein klasse Turnier abgeliefert!
Immer wieder habe ich jedoch gelesen, dass Trainer Phrasen wie “Halbfinale ist schon ein großer Erfolg” und “unser Ziel war das Viertelfinale” in die Kameras feuern und immer wieder frage ich mich warum man sich selbst eine psychologische Grenze setzt, die nicht von Nöten wäre? Die einzige Aussage, die ein Trainer über den Verlauf sagen sollte ist “wir spielen auf Sieg – die Trophäe ist das Ziel!”
Überträgt man dies auf Turniere im Poker, sollte jeder einzelne Spieler genau in diesem Muster denken. ITM ist vielleicht schön und gut und ein Final Table eine herausragende Leistung und dennoch sollte jeder Spieler immer auf Sieg spielen. Gerade in der Bubble wird euch so eine Einstellung weit bringen, weil ihr euch nicht ins Geld retten wollt – ihr wollte die Feiglinge unter Druck setzen und mit roher Gewalt euren Stack vergrößern. Jede andere Herangehensweise wird euch im Long-Run nicht weit bringen. Auch am Final Table solltet ihr euch nicht die Preisstufen hochmogeln, sondern aktiv am Spiel teilnehmen, um eine möglichst gute Ausgangsposition für ein HU und den Sieg zu schaffen. Number two is not a winner, and three nobody remembers!




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