Jeder wird die Situation kennen: man plant mit Freunden einen netten Samstag Abend, macht sich schick, bringt gekühlte Getränke für einen kleinen Umtrunk und feiert bis in die Puppen. Der Morgen danach verschlechtert sich dann proportional zum vorherigen Abend. Umso besser die Laune am Abend, umso unerträglicher die Kopfschmerzen am Morgen. Trotz Aspirin und gutem Katerfrühstück kommt man am Sonntag nie wirklich in Gang. Man ist lichtempfindlich, hat keine Lust auch nur die Haustür anzuschauen, geschweige denn sie zu öffnen.
Und auf welche Idee kommt man nun als “recreational gambler”? Richtig – eine kleine Runde Pokern. Doch ist das wirklich eine gute Idee? Mit ein wenig gesundem Menschenverstand sollte die Antwort auf der Hand liegen. Wenn man sich schlecht fühlt, spielt man auch dementsprechend. Wenn man jedoch so große Lust verspürt ein wenig zu zocken, empfehle ich immer die kleinen Sonntagsturniere. Das Buy-In ist gering, die Spieler grottenschlecht und der FunFaktor gerade in der Push-or-Fold Phase immens. Also schont euch und eure Bankroll und haltet euch am Besten vom “ernsten” Spielen zurück, wenn euer persönlicher Zustand die Maus in einen kleinen Trunkenbold verwandelt.




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