Kann ein Theoretiker ein guter Pokerspieler sein?

Es gibt etliche Pokerspieler, die in der Theorie zwar einiges auf dem Kasten haben, aber nicht über die nötige praktische Erfahrung verfügen. Trotzdem schicken sie sich an, am Pokertisch den gefürchteten “Shark” zu mimen. Da drängt sich doch folgende Frage auf: Kann jemand, der viele Bücher über Poker gelesen, aber noch nie selbst gespielt hat, ein guter Pokerspieler sein? Meine Antwort auf diese Frage ist eindeutig: Nein, das ist nicht möglich! Ein Couch-Potato, der sich ein Fußballspiel nach dem anderen anschaut, mutiert vom Zugucken allein ja auch nicht zu einem zweiten Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo. Ähnlich verhält es sich auch bei allen anderen Sportarten – Übung macht den Meister! Klar, theoretisches Wissen ist auch schön und wichtig, aber ein guter Pokerspieler wird man ausschließlich durch praktische Erfahrung. Daher rate ich allen Anfängern, sich erst mit dem Spiel vertraut zu machen, um anschließend seine theoretischen Kenntnisse sofort in die Tat umzusetzen. Es muss ja auch nicht von Anfang an Echtgeld-Tischen gespielt werden, Play-Money-Tische bieten zum Beispiel eine gute Alternative. Aber wichtig ist und bleibt die Praxis, ansonsten frisst man nicht, sondern wird gefressen!

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