Beim Texas Hold’em muss jeder Spieler schnell einschätzen können wie gut seine Starthände sind.
Ganz kurz und knapp auf einen Blick:
Die 10 besten Starthände:
A-A
K-K
Q-Q
A-K (suited)
A-Q (suited)
J-J
K-Q (suited)
A-J (suited)
K-J (suited)
A-K (offsuited)
Man kann Starthände auch in fünf Gruppen einteilen:
Gruppe 1 – hohe Paare
Pocket Jungen, Damen, Könige oder Asse sind die besten Starthände. Die Chance nach dem Flop ein Set (Drilling) zu bekommen liegt bei knapp 12%. Auch wenn man den Flop verpasst besteht noch eine gute Chance. Hohe Paare sollten auch aggressiv verteidigt werden. Nur bei einem Board z.B. 3 Karten einer Farbe oder Straight-Gefahr, ist selbst ein hohes PocketPair nicht mehr so stark.
Gruppe 2 – mittlere und kleine Paare
Kleine und mittlere Paare (z.B. 2-2, 6-6, 8-8) sind nicht einfach zu spielen. Die Chance auf dem Flop ein Set zu treffen, liegt bei knapp 12%. Hier braucht man mehrere Gegner für ein profitables Spiel. Anders ist die Situation im Heads-Up. Wenn der Gegner selbst kein Paar hat, sondern “nur” 2 OverCards (jede Karte höher als dein Paar) hält, kommt es zum Coint Toss – Münzwurfentscheidung fifty-fifty Chance.
Gruppe 3 – 2 hohe Karten
Zwei hohe Karten offsuited (unterschiedlicher Farbe) sind eine gute Hand, aber keine sehr gute Hand. Während A-K (offsuited) fast immer und aus jeder Position gespielt werden sollte, ist K-10 (offsuited) oftmals zu folden. Vor allem in früher oder mittlerer Position und wenn schon zuvor geraised wurde.
Wenn die Karten suited sind (gleiche Farbe) kann man auch mal aus Middle Position spielen. Starthände wie K-Q (suited) oder K-J (suited) sollten sogar aus jeder Position gespielt werden. Nur das Raisen ist etwas schwer. Aber je mehr Gegner dabei sind, desto höher ist deine Bereitschaft zu callen.
Gruppe 4 – suited connectors
suited connectors sind zwei aufeinanderfolgende Karten in der gleichen Farbe. Die Starthand 9-10 sollte weder bei einem Raise noch aus Early Position gespielt werden. Suited connetors werden umso stärker, je mehr Spieler am Pot beteiligt sind. Grund dafür sind die steigenden Pot Odds
Gruppe 5 – Hoch-tief (suited)
Die ist die schwächste Gruppe. Wenn zumindest ein Ass oder ein König zu der Starthand gehören ist die Hand vergleichbar mit Gruppe 4 und kann je nach Position oder wenn nicht geraised wurde gespielt werden.
Alle anderen Hände gehören nicht zu den Guten Starthänden. Bedeutet aber nicht, dass man sie nicht spielen kann und nicht damit sogar Turniere gewinnen kann … (siehe z.B. 10-2 oder auch 7-2)



