Der texanische Online-Payment-Zahlungsabwickler LST Financial erklärt sich bereit, 6,27 Mio Dollar an die US-Regierung als Strafe für die Verwicklung in illegale Online Poker Transaktionen zu zahlen. LST war im Rahmen des Black Friday von dem US-Department of Justice (DoJ) angeklagt worden, für die Seiten PokerStars, Full Tilt Poker und Absolute Poker vor deren Schließung im April 2011 illegal Zahlungen abgewickelt zu haben.
Der Direktor von LST Gregory Colton behauptete gegenüber der New York Post, dass man keine Kenntniss davon gehabt habe, dass die Zahlungen im Zusammenhang mit illegalem Online Glücksspiel oder Poker standen. Man sei selbst hinters Licht geführt worden. Doch da Unwissenheit bekannterweise nicht vor Strafe schützt, sei man zur Zahlung der Strafe bereit. Im Gegenzug erhält das Unternehmen eine unbekannte Summe an eingefrorenen Geldern zurück, die nicht von illegalem Glückspiel stammen. LST gehörte vor dem Black Friday zu 50 Prozent Ryan Lang, einem der elf Männer, die im Rahmen des Online Poker Black Fridays angeklagt worden waren. Lang hatte sich im März diesen Jahres in allen Anklagepunkten für schuldig benannt und im Rahmen der Vereinbarungen mit dem DOJ eine reduzierte Strafe erhalten.


