Black Friday: Finanzdienstleister Ira Rubin zu drei Jahren Gefängnis verurteilt

Gestern wurde der Finanzdienstleister Ira Rubin, der für die im Rahmen des Black Friday angeklagten Poker-Räume Full Tilt Poker, PokerStars und Absolute Poker/Ultimate Bet Zahlungen abgewickelt hatte, zu drei Jahren Gefängnis und zu einer Strafe von 5 Mio Dollar verurteilt. Rubin hatte sich im Januar auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft geeinigt und auf eine mildere Strafe gehofft. 18 bis 24 Monate standen im Raum. Doch daraus war nun mehr geworden.

Rubin war im April in Guatemala verhaftet worden und an die USA ausgeliefert worden. In dem Urteil wurde der 52-jährige als Berufsverbrecher bezeichnet, der sich komplett unbeirrt von früheren Perioden der Inhaftierung zeigt.
Rubin habe hunderte von Millionen Dollar für illegale Internet-Gambling Unternehmen durch Verschleierungen transferiert.

Nach dem Absolute Poker Mitbegründer Brent Beckley, der letzte Woche für 14 Monate verurteilt wurde, und dem ehemaligen Banker John Campos, der zu einer Strafe von 3 Monaten verurteilt wurde, ist Rubin nun der dritte der Black Friday Angeklagten, der inzwischen verurteilt wurde.

Die ebenfalls angeklagten Finanzdienstleister Bradley Franzen, Ryan Lang und Chad Elie haben auch Deals mit der Staatsanwaltschaft abgeschlossen und ihre Schuld eingestanden. Ein Urteil steht hier noch aus. Der Full Tilt Poker Gründer Ray Bitar hatte sich Anfang Juli den Behörden gestellt und auf nicht schuldig plädiert. Die restlichen Angeklagten Isai Scheinberg und Paul Tate von PokerStars, Scott Tom von Absolute Poker und Nelson Burtnick von Full Tilt Poker sind auf der Flucht.

Verfasst von:


Speak Your Mind

*

Spam Protection by WP-SpamFree