
Howard Lederer
Die Abweisung der Klage begründet er mit zwei Argumenten: Erstens gäbe es keine Beweise, dass Lederer persönlich am Betrug der Kunden beteiligt war, und zweitens würden die Full Tilt Poker Aktivitäten nach Definition des Illegal Gambling Business Act (IGBA) nicht unter das Betreiben eines illegalen Glücksspiel-Geschäfts fallen.
In der strafrechtlichen Anklage sei die Rede davon, dass Angestellte von Full Tilt den Kunden per E-Mail und in Foren wie 2+2 versichert hatten, ihr Geld sei sicher, während es in Wirklichkeit nicht mehr vorhanden war. Lederer könne nicht für die Aktivitäten von diesen Angestellen oder Forenpostern verantwortlich gemacht werden. Der Illegal Gambling Business Act (IGBA) gelte zudem nicht für Poker und Internet Poker Unternehmen, die ihren Sitz im Ausland hätten und auch von dort agieren würden. Auch Rafe Furst hat einen ähnlichen Antrag gestellt. Er hat noch 2,6 Prozent Anteile an Full Tilt. Ob und wie weit diese Klagen Erfolg haben können, ist sehr fraglich.


