FullTilt: Neuer Co-Investor? Blockiert Chris Ferguson den Deal?

Es scheint sich was zu tun bei FullTilt: laut dem Poker Player Newspaper hat die Groupe Bernard Tapie (GBT) eine Vereinbarung mit mindestens einem oder sogar noch einem weiteren Investor getroffen, der die GBT beim Kauf der FullTilt-Anteile unterstützen soll. Ein Anwalt des noch unbekannten Investors sprach von einer Rückkehr der Marke FullTilt sogar noch im ersten Quartal 2012.

Gaming Intelligence berichtet ähnliches: von Seiten der FullTilt-Anteilseigentümer sei alles klar. Nun ging es darum, dass die GBT dem US-Department of Justice (DoJ) das Geld überweise. Mit Hilfe des einen oder anderen Co-Investors fällt dies bestimmt leichter. Laut dem Bericht solle FullTilt seinen Namen und seine Lizenz behalten. Wegen der Lizenz sei die GBT aktuell in Gesprächen mit der Alderney Gambling Control Commission. Die GBT hofft auf einen Starttermin Anfang März für den FullTilt-Relaunch.

Subject: Poker dagegen wirft einen Blick auf die Bankkonten von Chris “Jesus” Ferguson. Anscheinend zögern Ferguson und sein Anwalt den Deal zwischen der GBT und dem DoJ hinaus. Grund sollen Geldforderungen von Ferguson in Höhe von 14,3 Millionen Dollar sein. Ferguson hat wohl während seiner Zeit bei FullTilt knapp 60 Millionen Dollar auf Konten von Pocket Kings Ltd. überweisen lassen. Den Großteil dieses Geldes hat er dann innerhalb von vier Jahren für sich abgezweigt. Zusätzlich hat er sich etwa 25 Millionen Dollar auf private Konten überweisen lassen. Nach dem Online Poker Black Friday hatten Ferguson und sein Anwalt zugestimmt, dass eben genau 14,3 Millionen Dollar davon für entstandene Kosten aufgewendet werden: vor allem für Auszahlungen von Spielern außerhalb der USA. Dieses Geld will er anscheinend nun zurück.

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