Wir hatten in den letzten Tagen über den Rauswurf von Kadir Karabulut und Ali Tekintamgac während des Main Events der Dom Classics in Utrecht berichtet.
Ein entscheidender Faktor für den Rauswurf war sicher der holländische PokerStars Profi Pieter de Korver. Ihm kam das Verhalten der beiden in Verbindung mit einem Fotografen verdächtig vor. Von de Korver ging es aus, dass alle Spieler das Turnier bestreikten und die Turnierleitung über die Vorfälle informiert wurde.
Im Interview mit den Kollegen von Hochgepkert erzählt de Korver, dass ihm der Fotograf gleich verdächtig vorkam: “Er machte Fotos, ja, aber keine Notizen. Das machte keinen Sinn. Ich hatte sofort ein schlechtes Gefühl.”
Vor allem als er dann am Tisch mit Karabulut saß, schien sich sein Verdacht zu bestätigen: “Aber ich hatte sofort das Gefühl, dass zwischen ihm und dem Fotografen eine Verbindung besteht. Dann kam es zu einer Hand, bei der Karabulut gelimpt hat. Ein Spieler in Mittelposition erhöhte und mir fiel sofort auf, dass sich der Fotograf wegbewegte und plötzlich hinter mir stand. Karabulut dachte etwas nach und hat seine Hand gefoldet. … Ich weiß eben, wie der Fotograf sich bewegt und seine Kamera gehalten hat. Das war alles verdächtig. … Das sind für mich Zeichen gewesen.”
Mit Ali hat de Korver keine Probleme. “Aber mit seinem Spiel. Ich will fair und ehrlich spielen. Nicht mit der Hilfe anderer.” Er würde sich nicht mit Ali an einem Tisch setzen, sondern “würde ihm auch zurufen, dass er vom Poker fern bleiben soll. Er ist gebrandmarkt fürs Leben.”




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