KGC bestätigt Einigung mit Absolute Poker/Ultimate Bet – Spielergelder bleiben ungewiss

Die kanadische Kahnawake Gaming Commission (KGC) bestätigte in einer kurzen Veröffentlichung bezüglich seines ehemaligen Kunden Blanca Games, die Vereinbarung zwischen der Absolute Poker Affiliates Gruppe und dem US Department of Justice (DoJ) (wir berichteten). Die Einigung sieht vor, dass das Absolute Poker/Ultimate Bet-Eigentum an das DoJ übergeht. Blanca Games war zu dem Zeitpunkt des Online Poker Black Friday Eigentümer von Absolute Poker und deren Schwesterseite UltimateBet.com.

Die KGC bestätigt, dass alle Vermögenswerte liquidiert werden und an die US-Regierung übergehen. Bis zur Klärung von Ansprüchen aller potentiellen Parteien soll es keine Ausschüttung der Nettoerlöse aus der Liquidation geben. Blanca dürfte aktuell noch die Cereus Netzwerk-Software sowie die 2011er-Versionen der Absolute Poker Datenbanken mit geschätzt 6 Mio Pokerspielern und Mailinglisten als Vermögenswerte vorweisen können. Blanca Games besteht aus Blanca selbst, sowie den Markennamen “Absolute Poker”, “Ultimate Bet” sowie den Unternehmen Absolute Entertainment SA, Hoop & Javelin Holdings Limited, Lacrosse Holdings Limited, Hoop Payment Solution Services Limited und Morning Bliss Overseas Limited.

Spezielle Unternehmen von Absolute Poker wie Blue Water Services Ltd, Trust Services Ltd, SGS Systems Inc. und Fiducia Exchange Ltd. sind nicht teil der Vereinbarung und nicht im Fokus des DoJ. Eine weitere Absolute Poker Unterfirma “Avoine – Servicio de Consultadoria e Marketing” hat sogar eine Klage auf Ansprüche aus den Blanca Games Vermögenswerten eingereicht. Die KGC deutet am Ende der Veröffentlichung aber an, dass die Ansprüche der Kunden auf Auszahlungen erst ganz hinten kommen. Wenn das Gericht dem Vergleich zustimmt und nach den Ansprüchen aller anderen Parteien noch Vermögenswerte übrig sind, wird das Gericht wohl den Prozess zur Rückzahlung der Spieler in Gang setzen.

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