Klage gegen Ex Full Tilt Verantwortliche Lederer, Ferguson, Furst und Bitar wird erweitert

Am Montag hat die US-Staatsanwaltschaft im Rahmen des Online Poker Black Fridays eine zweite geänderte Zivilklage gegen die Ex Full Tilt Poker Verantwortlichen Howard Lederer, Chris Ferguson, Rafe Furst und Ray Bitar eingereicht. Ihnen wird vorgeworfen materielle Gegenstände wie Häuser und Autos mit “illegal erworbenen Erlösen” gekauft zu haben. Bei der geänderten Anklage wurde auch ein Verstoß gegen den Travel Act hinzugefügt, der den Angeklagten das Reisen verbietet. Insgesamt 444 Mio Dollar sollen an die 23 Eigentümer von Full Tilt Poker geflossen sein. Als erste sollen nun die vier Howard Lederer, Chris Ferguson, Rafe Furst und Ray Bitar zur Kasse gebeten werden.

Insgesamt wurde die Klage auf zwölf Punkte erweitert. Darunter Illegales Glücksspiel, Verstoß gegen den Travel Act, Bankbetrug, Internetbetrug sowie “acht Arten” von Geldwäsche. Durch die Anklage wird klar was die Verantwortlichen mit dem Full Tilt Geld angestellt haben. So kaufte sich Howard Lederer von den 44,3 Mio Dollar die im Raum stehen beispielsweise für 3,6 Mio Dollar ein Gästehaus und für 6,8 Mio Dollar ein eigenes Haus. Seinen Fuhrpark soll er um Karossen wie 2008er Maserati GranTurismo, einen 2008er Audi Q7, einen 2008er Audi A8L, einen 2009er Audi A8, einen 2012er Audi A8 L Quattro und einen 1965er Shelby Cobra erweitert haben. Hinzu kommen Gelder für Pensionskassen, Hypothekenzahlungen, Grundsteuern sowie zwei weitere Häuser in Glendora, Kalifornien. Zu den Einkäufen der anderen drei Angeklagten wurden bisher keine detaillierten Angaben gemacht.

Diese Summen sollen die Angeklagten abgezweigt haben und sollen nun beschlagnahmt werden:

Howard Lederer: $ 42.500.000
Chris Ferguson: $ 42.000.000
Ray Bitar: $ 40.800.000
Rafe Furst: $ 11.700.000

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