Das war wohl nichts: Howard Lederer und Chris Ferguson hatten sich durch die vor kurzer Zeit gefällte Entscheidung, dass Poker ein Geschicklichkeitsspiel ist, eine Neubewertung ihrer Anklagepunkte gewünscht und dies vor Gericht vorgetragen.
Doch US District Attorney (Staatsanwalt) Preet Bahara macht den ehemaligen Full Tilt Eigentümern nun einen Strich durch die Rechnung und erklärt via Schreiben ans zuständige Gericht, dass Lederers Forderungen unbegründet seien.
Die Neubewertung wurde zurückgewiesen, da der “Poker ist kein Glücksspiel-Prozess” keine direkte Verbindung zum Full Tilt Fall habe. Da sich der leitende Richter Sands im Full Tilt Fall nicht an die Entscheidung des Jack Weinstein Urteils halten muss, sieht es nun schlecht für Lederer aus. Immerhin werden Lederer, Ferguson und Co. der Geldwäsche und des Betrugs in Millionenhöhe angeklagt – dagegen wird ein Urteil zu Poker als Geschicklichkeitsspiel auch nichts ändern.


