Ira Rubin, einer der 11 Männer die vom US-Department of Justice (DoJ) am Online Poker Black Friday angeklagt wurden, hat sich nun wegen organisierten Bankbetrugs und Geldwäsche schuldig bekannt. Rubin gab zu, für die Online Poker Räume PokerStars und Full Tilt Poker als Zahlungsabwickler gearbeitet zu haben.
Zwischen 2006 und 2011 habe er Auszahlungen als von nicht existierenden Online-Händlern getarnt, so dass US-Banken nicht in der Lage waren, ihre wahre Herkunft nachzuvollziehen und daher auch nicht in der Lage waren, die Transaktionen zu blockieren. Er habe wissentlich gegen den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) verstoßen. Eigentlich drohen ihm nun bis zu 55 Jahren Haft. Durch einen Deal mit der Staatsanwaltschaft muss er wohl nicht mehr als zwei Jahre hinter Gitter.
Schon 2008 und 2009 gab es wegen ähnlicher Delikte in den USA ein Strafverfahren gegen Ira Rubin. Rubin flüchtete damals nach Costa Rica. Mitte April 2011 wurde Rubin in Guatemala verhaftet. Eine Kaution wurde ihm wegen wiederholten Fluchtversuches verwehrt. Am 17. Mai soll das Manhattener Gericht die Strafe bekannt geben. Im Dezember 2011 hatte sich bereits Brent Beckley, Mitbegründer von Absolute Poker, schuldig bekannt.









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