Online Poker Traffic nach Black Friday: USA: – 80 % + Weltweit: – 30 %

Nach dem jüngsten Update von PokerScout, ist der Online Poker Cash Game Traffic in den USA seit dem Black Friday um 80 % zurückgegangen. Als Konsequenz des Black Friday vom 15. April 2011 mussten sich die Poker-Anbieter PokerStars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und UB vor gut einem Jahr aus dem US-Markt zurückziehen. 90 % der US-Spieler, die durch den Black Friday offline genommen wurden, blieben auch offline. Somit hat es das US-Department of Justice geschafft, den US Online Poker Markt auf ein fünftel seiner vorigen Größe zu schrumpfen. Der weltweite Poker Traffic ging seit dem Black Friday um 32 % zurück. Pro Jahr könnte der Traffic inm Zukunft laut PokerScout weiter um 10 % schrumpfen.

Gründe, dass 90 % der Spieler in den USA nicht wieder online pokerten sind zum Beispiel:
- sie wussten nicht um die Alternativen Bescheid
- sie wurden unsicher und wollten nicht noch einmal ein Opfer des Vorgehens der USA gegen nicht legalisierte Online Poker Anbieter werden
- die übrig gebliebenen Anbieter sind alles eher kleinere Poker-Seiten, die keine so großes Vertrauen und keine so große Bekanntheit geniessen

Als im Juni 2011 die Lizenz von FullTilt entzogen wurde, flohen laut PokerScout 50 % der nicht US-Spieler zu anderen Anbietern. PokerStars hat nach dem Black Friday trotzdem insgesamt 12 % zulegen können. PartyPoker, das den US-Markt rechtzeitig 2006 schon verlassen hatte, erzielt seit dem Black Friday ein Minus von 4%. FullTilt gibt es nicht mehr – und auch der Traffic des Cereus Network ist nach dem 15. April so gut wie versiegt. Der Traffic beim Merge Gaming Network hat sich dagegen beinahe verdoppelt. 888 Poker verzeichnet seit dem Black Friday ein Plus beim Cash Game Traffic von 56%. Das iPoker Network freut sich über 4% mehr Real Money Player, während Winamax.fr einen Zuwachs von +46% verzeichnen kann.

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