Palansky vs. Aguiar: “Twittergate” bei der WSOP 2012

Seth Palansky

Seth Palansky

Nachdem bei der WSOP 2012 schon ein Software-Fehler beim Re-Entry Event #9 für Verwirrung und ein kleines “Skandälchen” gesorgt hatte, das aber schnell wieder beruhigt werden konnte, kommt es nun etwas dicker. Im Mittelpunkt steht Caesars VP of Corporate Communications Seth Palansky, der sich auch um den WSOP-Twitter-Account kümmert. Thema der Auseinandersetzung war die neu eingeführte Rule #88 der WSOP. Laut der Regel muss an einem Final Table jede Aktion verbal angekündigt werden – auch z.B. das Folden einer Hand. Poker Pro Jon Aguiar beschwerte sich in einem Interview über die neue Regel. Für ihn mache sie keinen Sinn. Und die Spieler seien dazu gar nicht gefragt worden. Es wäre nur darum gegangen die Live-Coverage lebhafter zu machen. In einem offiziellen WSOP Twitter-Posting bezeichnete Palansky Aguiar daraufhin als “complete bitch” und wurde danach von seinen Aufgaben als Twitter-Verantwortlicher entbunden.

Der genaue Wortlaut von Palanskys Tweet auf dem offiziellen Account der WSOP lautete: “Warum bist Du der einzige, der sich jeden Tag über alles beschwert? Pass dich an und hör auf wie eine ‘complete bitch’ zu klingen.” Der Tweet wurde sofort nach der Veröffentlichung wieder gelöscht. Auch Palansky entschuldigte sich kurz darauf: “Sorry for the offensive RT/language on @WSOP account. It was wrong & a bad moment. Love the WSOP & the players. Sorry for damage done.” Er bedaure die unangemessene Sprache in einem falschen und schlechten Moment. Die Entschuldigung half nichts mehr – Palansky daf sich ab sofort nicht mehr um den WSOP Twitter-Channel kümmern.

In einem Interview mit QuadJacks berichtet daraufhin Seth Palansky von der Re-Entry Geschichte und dem “Twitter-Skandal”:


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