Die US Poker Players Alliance (PPA), die Poker Lobby Organisation aus Washington, D.C., hat sich in die Gerichtsverhandlung zwischen dem US-Department of Justice und PokerStars eingeschaltet. Mit einem sogenannten “Amicus Curiae”-Mandat (Erklärung siehe Wikipedia) möchte die PPA PokerStars unterstützen.
Die PPA präsentiert in dem Mandat ein Argument gegen den Glücksspiel-Charakter von Poker. Zudem setzt sich die PPA für die Rechte der Pokerspieler ein. Wie hilfreich die Argumente sein werden, ist noch fraglich, da sich die meisten Anklagen gegen PokerStars nicht um den rechtlichen Status von Poker drehen sondern eher um Bank und Überweisungs-Betrug. Die Staatsanwälte beharren auf ihrem Standpunkt der Illegalität von Online Poker und der alten Interpretation des Wire Act. Aus dem Jahr 2011 stammt die Entscheidung des General US Deputy Attorney Terry Cole, dass der Wire Act, der als Grundlage für alle Online Glücksspiel Anklagen gilt, nur auf Sportwetten anzuwenden sei.
Die PPA habe ihren Einsatz auch mit Vertretern von PokerStars, FullTilt und Absolute Poker sowie den Verteidigern von Howard Lederer, Chris Ferguson und Ray Bitar abgeklärt. Gerade PokerStars und FullTilt galten in der Vergangenheit als große Unterstützer der PPA. Patrick W. Fleming, Direktor der Poker Players Alliance erklärte, dass das Mandat keinen Einfluss auf irgendwelche aktuelle Deals und die Rückzahlung der Spieler im Fall Full Tilt haben würde. Man wolle zudem mit dem Mandat weder Bitar, noch Burtnick oder Full Tilt helfen.


