Pokernews der Woche: WSOP-Champ Merson, Iveys Pokerschule + Scharfs Steuern

Wie jede Woche finden Sie hier die Highlights der Pokerwoche – zusammengefasst von de.PokerNews.com: Heute die Zusammenfassung der Woche vom 27.10. bis zum 2.1.

Greg Merson gewinnt das 2012 World Series of Poker Main Event

Diese Woche endete in Las Vegas das 2012 World Series of Poker Main Event mit dem Sieg von Greg Merson. Merson wird nun zum Nachfolger von Pius Heinz als er sich im Heads-up gegen Jesse Sylvia durchsetzte. Es dauerte 13 Stunden und fast 400 Hände bis der 2012 World Series of Poker Champion gekürt wurde. Neben dem Gold Bracelet durfte sich Greg Merson über ein Preisgeld von $8,531,853 freuen! In der finalen Hand – Hand Nr. 399 – raiste Merson auf 4 Mio. Jesse Sylvia 3-bettete auf 9.5 Mio und Merson 4-bettete All-In mit 69.3 Mio Chips. Sylvia überlegte und callte. Sylvia hatte und Merson . Das Board kam mit und damit Platz 2 und $5,295,149 Für Jesse Sylvia und den Weltmeistertitel 2012 für Greg Merson.

So sahen die Chipcounts zu Beginn am Dienstag aus:

2: Jacob Balsiger (USA, 21): 46,875,000
5: Greg Merson (USA, 24): 88,350,000
6: Jesse Sylvia (USA, 26): 62,750,000

Platz 3 ging an Jake Balsiger: Jesse Sylvia raiste auf 4 Mio und Balsiger reraiste All-In mit 20.3 Mio.Greg Merson callte und Sylvia foldete. Merson zeigte und dominierte damit Balsigers . Das Board brachte mit den dritten Platz beim WSOP 2012 Main Event und ein Preisgeld von $3,799,073 für Jake Balsiger.

WSOP 2012 Main Event Ergebnis:

1. Greg Merson – $8,531,853
2. Jesse Sylvia – $5,295,149
3. Jake Balsiger – $3,799,073
4. Russell Thomas – $2,851,537
5. Jeremy Ausmus – $2,155,313
6. Andras Koroknai – $1,640,902
7. Michael Esposito – $1,258,040
8. Rob Salaburu – $971,360
9. Steve Gee – $754,798

Phil Ivey gründet Pokerschule

Während große Stars wie Tom Dwan, Viktor Blom oder Gus Hansen bei Full Tilt Poker unterzeichnet haben, geht der Beste von ihnen seinen eigenen Weg. Phil Ivey hat nun seine eigene Pokerschule eröffnet. Pünktlich zum Höhepunkt des Pokerjahres, dem Finaltisch der World Series of Poker, kommt die Nachricht, dass Phil Ivey seine Zukunft neu geregelt hat. Er schließt sich keinem der großen Pokeranbieter wie PokerStars, Full Tilt, oder Party Poker an, sondern hat einen anderen Weg gewählt. Was waren die Gründe für seinen Neuanfang? Im exklusiven Interview mit ESPN Playbook erläutert Ivey die Gründe: “Ich möchte der Welt lernen, wie man besser Poker spielt. Ständig höre ich, dass Leute gerne Poker spielen würden, aber nicht wissen, wo und wie sie beginnen sollten. Ich möchte ihnen zeigen wie man richtig Poker spielt.” Phil´s Tipp für den Sieg beim Final Table der WSOP 2012 war Greg Merson. Ivey zeigt sich überzeugt dass Merson ein Spieler mit großem Potential ist und hat ihn bereits für IveyPoker.com verpflichtet. Ivey´s Tipp erwies sich als goldrichtig, Merson gewann das World Series of Poker Main Event 2012. Patrik Antonius und Jennifer Harman unterstützen Phil Ivey bei seinem neuen Poker Projekt, weitere Spieler sollen folgen.

Eddy Scharf muss Poker Steuern zahlen

Das ging schief. Eddy Scharf hat die Klage gegen seinen Steuerbescheid verloren und muss zahlen. Pokern basiert auf Können und nicht auf Glück meint das Gericht und gab dem Finanzamt recht. Im August dieses Jahres hatte die Klage von Eddy Scharf noch für Aufsehen in der Poker Community gesorgt, schließlich argumentierte er, dass seine Erfolge zum überwiegenden Teil auf Glück beruhen würden. Das Finanzamt sah das anders und wollte Steuern kassieren. Nun ist die Klage entschieden und das Urteil wird Scharf wohl nicht gefallen. Das Gericht schloss sich der Argumentation des Finanzamtes an und gab den Steuerbehörden recht. Die Gelder seien als gewerbliche Einkünfte zu betrachten und daher zu versteuern. Nimmt ein Spieler über einen längeren Zeitraum an namhaften Turnieren teil, so müssen Gewinne versteuert werden. Laut dem WDR Magazin Westpol geht es im Fall Scharf um eine Summe von einer halben Million Euro. Das Urteil ist zwar eine Einzelentscheidung wird, jedoch sicherlich als Basis bei weiteren gerichtlichen Auseinandersetzungen herangezogen werden. Das Gericht entschied weiters, dass eine Revision vor dem Bundesfinanzhof zulässig sei, das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist damit wohl noch nicht gesprochen. Andere bekannte deutsche Pokerspieler sind das Risiko einer möglichen steuerlichen Veranlagung gleich gar nicht eingegangen und haben ihre Hauptwohnsitze nach London oder Wien verlegt.

De.PokerNews.com bringt Ihnen auf Poker.de auch wieder nächsten Freitag die Highlights der Pokerwoche.

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