Im Licht der gestrigen Bekanntgabe des Deals zwischen PokerStars und FullTilt ging eine Einigung der US-Regierung mit den ebenfalls im Rahmen des Online Poker Black Friday gesperrten Poker-Seiten Absolute Poker (AP) und Ultimate Bet (UB) ziemlich unter. Die Einigung sieht vor, dass alles, was im Eigentum der “Absolute Poker Affiliates Gruppe” steht, an das US Department of Justice (DoJ) übergeht. Wenn das Gericht zustimmt werden dann alle Vermögenswerte liquidiert. Das Beschlagnahmte Geld soll dann unter anderem für die Auszahlung der Spieler verwendet werden. Doch aktuell ist noch unklar wer sonst noch Ansprüche gegen Absolute Poker geltend machen wird und wie viel von dem Geld danach noch für die Spieler übrig bleibt, bzw. an welche Stelle die Forderungen der Spieler berücksichtigt werden.
Laut dem Poker Players Alliance Vorstandsmitglied Patrick Fleming sind die AP/UB-Spieler rechtlich in einer schlechteren Position als die Full Tilt Kunden. Gegen AP/UB gab es nicht so viele Klagen wegen Betrug wie bei Full Tilt, was damit zusammenhängen könnte, dass die Spieler nicht so sehr als Opfer angesehen wurden. Dabei habe AP/UB das gleiche getan: versprochen, dass das Geld auch nach dem Black Friday sicher sei, es aber nie zurückbezahlt. Nur das DoJ könne die AP/UB-Kunden als Opfer anerkennen.


