515.720 Euro – diese Summe erhielt der Erstplatzierte bei der World Poker Tour im Aviation Club in Paris. Für Deutschland sah es dabei gut aus: gleich zwei Spieler nahmen am Finaltisch Platz – Philipp Gruissem und Florian Quoss.
Am Ende reichte es jedoch für beide Young-Guns nicht. Florian Quoss musste auf Platz sechs an die Rails – eliminiert wurde er ausgerechnet von Philipp Gruissem, der mit Queens gegen Quoss
die Oberhand behielt. Quoss bekam für den sechsten Platz immerhin 97.684 Euro.
Philipp Gruissem musste sich später am Abend mit dem unbeliebten dritten Rang zufrieden geben: obwohl er mit Jacks gegen
die bessere Hand hielt, bescherte der Flop Theo Jorgensen einen König. Für den dritten Platz erhielt ein sichtlich enttäuschter Gruissem 219.265 Euro.
Theo Jorgensen konnte bereits 2012 die WPT Paris gewinnen – nun ging er erneut ins Heads-Up. Dieses Mal gegen den “Weeds”-TV-Produzenten Matthew Salsberg. Doch dieses Jahr sollte es für Jorgensen nicht sein: immer wieder verteilte Salsberg Suckouts und hielt sich so über Wasser, bis er in der finalen Hand mit Queens alle Chips des dänischen PokerStars-Pros Jorgensen gewonnen hatte. Jorgensen erhielt für den zweiten Platz 341.149 Euro, während Salsberg den Titel und mehr als 500.000 Euro nach Hause nahm.


