Zynga hält trotz “katastrophalen” Quartalszahlen an Echtgeld-Spiel-Plänen fest

Der Social Games Hersteller Zynga präsentierte gestern seine Quartalszahlen. Das Ergebnis: Zynga verlor im vergangenen Quartal fast 23 Millionen Dollar. Die Einnahmen wuchsen “nur” um knapp 25 % auf 332 Millionen Dollar – im letzten Quartal waren es noch 32 Prozent gewesen. Die Analysten hatten für das zweite Quartal mit mehr gerechnet. Nach Bekanntwerden der Zahlen krachte die Aktie um über 40 Prozent in die Tiefe, rund 70 Prozent unter den Wert der Ausgabe. Auch die Facebook-Aktien verloren durch die Zynga-Zahlen rund zehn Prozent an Wert. Trotz der miesen Zahlen will Zynga in der ersten Hälfte des Jahres 2013 erste Echtgeld-Spiele anbieten. Die seien aktuell in der Entwicklung und sollen dann auf offenen und regulierten Märkten angeboten werden.

Gründe für die schlechten Zahlen sollen Änderungen auf Facebook sein, mit denen die Nutzer leichter auch andere, neue Games entdecken sowie die vermehrte Nutzung von Facebook auf mobilen Geräten. Zynga macht 92 % seines Gewinns mit den Spielen auf dem sozialen Netzwerk Facebook. Dazu gehören Zynga Poker, Zynga Bingo, Zynga Casino und Zynga Blackjack sowie Spiele wie Farmville, Mafia Wars, Bubble Safari oder Words with Friends.

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