| Heimatstadt: | Las Vegas, Nevada |
| Interessante Fakten: | Seine Spitznamen lauten "Tiger Woods of Poker" und "No Home Jerome". |
| Schlüsselmomente Beim Poker: | Erster Gewinn bei einem WSOP-Event (2000); drei WSOP-Bracelets (2002); zweiter Platz bei der EPT (2006); 2008 WPT-Gewinner. |
| Anzahl Der WSOP-Bracelets: | Acht |
| WPT / EPT Gewinne: | Ein / Kein |
| Gewinne Bei Turnieren Insgesamt: | $ 13.800.000 + (Stand 2010) |
Phil Ivey wurde am 1. Februar 1976 in Riverside, Kalifornien, geboren. Im Alter von drei Monaten zog seine Familie mit ihm um nach Roselle, New Jersey. Er wuchs ganz in der Nähe von Atlantic City auf, was ihn offenbar nicht daran hinderte davon zu träumen, ein professioneller Spieler zu werden. Denn bereits im frühen Alter begann er, das zu proklamieren. Phil hat warmherzige Erinnerungen an seinen Großvater. Der lehrte ihn, 5-Card Stud zu spielen, und spielte dabei heimlich auch falsch. Der Trick funktionierte nicht, denn Phil war begeistert.
Ein paar Jahre verbrachte er damit, bei Spielen zu Hause, bei denen ein Freund seines Vaters der Gastgeber war, sein immenses und doch naturwüchsiges Talent weiter zu entwickeln und zu verfeinern. Dann erhielt Phil einen Decknamen. Er nannte sich Jerome Graham. Er wurde schnell zu einer festen Größe an den Poker-Tischen im Tropicana Casino in Atlantic City. Es hatte den Anschein, dass er nie nach Hause gehen würde, was ihm den Spitznamen “No Home Jerome” einbrachte. Im Alter von 20 Jahren zog er schließlich nach Atlantic City und ging mit 21 Jahren mit seinem Alias-Namen direkt zum Schichtführer, was mit einem Schmunzeln aufgenommen wurde. “No Home Jerome” verließ schließlich das Casino, und Phil Ivey erschien auf die Bildfläche.
Im Jahr 2000, im reifen Alter von 23, gewann Phil sein erstes World Series of Poker Event. In Las Vegas wurde er bei Geldspielen mit hohen Einsätzen sofort zu einem gefürchteten Spieler. Im Jahr 2002 zog er nach Long Beach, Kalifornien. Im selben Jahr gewann er drei Bracelets bei der World Series of Poker. Ivey wird mit den Namen von vier weiteren Spielern in Verbindung gebracht (Phil Hellmuth Jr., Puggy Pearson, Ted Forrest und Jeff Lisandro), mit denen er zusammen die meisten Turniersiege in einem Jahr erringen konnte. Zwischen 2002 und 2009 zählte er zu den 25 Top-Anwärtern für einen Sieg. Derzeit hat er 8 WSOP-Bracelets, die er in der erstaunlich kurzen Zeit von nur 10 Jahren erworben hat, und mit 33 Jahren ist er der jüngste Spieler, dem das jemals gelungen ist.
2008 gewann Ivey die World Poker Tour, was ihm $ 1.596.100 einbrachte, nachdem er eine Durststrecke von 7 WPT-Finaltischen ohne Sieg durchgestanden hatte. Ein Sieg bei einer European Poker Tour steht noch aus, denn er hat nur den 2. Platz erreicht, als er im Jahr 2006 gegen Bjørn-Erik Glenne verlor.
Während Turniere durchaus erfolgreich für ihn verliefen und sie für ihn beständig eine Herausforderung darstellen, zeigt Ivey seine wirkliche Meisterschaft bei Live Cash Games. Hier ist besonders zu vermerken, dass er 2006 im Spiel gegen den texanischen Milliardär Andy Beal über $ 16.000.000 gewonnen hat. Er gewinnt auch stets eine erhebliche Menge Geld bei Full Tilt Poker, von 2007 bis 2010 ca. $ 18.000.000.
Ivey ist auch ein bekannter Philanthrop. Der gemeinnützigen Organisation Empowered 2 Excel in Las Vegas gab er 2008 den Betrag von $ 50.000. Er gründete auch die Budding Ivey Foundation, benannt nach seinem Großvater Leonard “Bud” Simmons. Diese Organisation sammelt Geld für verschiedene wohltätige Zwecke. Darunter sind Programme zur Alphabetisierung von Kindern und zur Bereitstellung von Lebensmitteln für Obdachlose.



