Roland de Wolfe

Heimatstadt: London
Interessante Fakten: War früher Journalist; Wolfe war Herausgeber des Poker-Magazins ‘Inside Edge'.
Schlüsselmomente Beim Poker: Die World Poker Tour 2006, als Rolfe den Grand Prix de Paris gewann und über 4570.000 einnahm.
Anzahl Der WSOP-Bracelets: 1
WPT / EPT Gewinne: 1
Gewinne Bei Turnieren Insgesamt: $ 5.125.358

Roland de Wolfe (the Sheep – das Schaf) wurde 1979 in London geboren. Als Teenager liebte er es, Kartenspiele wie z. B. Ponton mit seinen Freunden zu spielen. Aber im Hintergrund war auch immer der Nervenkitzel des Glücksspiels, und es dauerte nicht lange, dass er zu Pokerspielen überging und sich zu Buchmachern schlich, um Wetten zu platzieren.

Roland gesteht ein, dass er in der Schule kein besonders aufmerksamer Schüler war und dass er nie gut in formaler Mathematik war. Aber er konnte Kopfrechnen. Und wenn das und Pokerspielen zusammenkommen, dann ist das Mathematik, die von alleine kommt.

Als er die Schule verließ, belegte er einen Kurs in Journalismus, und schon bald hatte er einen Job als Reporter. Sein Gebiet war die Poker-Szene. Schließlich wurde er Herausgeber der britischen Glücksspiel-Zeitschrift ‘Inside Edge’.

Im Jahr 2004 hatte de Wolfe hinreichend Erfahrungen in allen Bereichen des Pokerns gemacht, so dass er zu der Überzeugung kam, dass es Zeit sei, Profi zu werden.

Der natürliche Ausgangspunkt war La Vegas, wo er ein paar Erfolge hatte. Er kam dann nach Hause mit dem Dollar Gegenwert von £ 3.000.

Es dauerte nicht lange, bis Roland sein erstes großes Preisgeld gewann. Das war bei der World Poker Tour 2005, als er den Grand Prix de Paris Titel gewann und $ 57.000 bekam. Weitere $ 1.000 gewann er beim No Limit Hold’em Event bei der World Series of Poker. Beim Main Event der WPT Five Diamond World Poker Classic gewann der $ 15.000.

Im Jahr 2006 wurde de Wolfe Dritter bei der WPT World Championship, und er gewann über $ 1.000.000. Das war sein erster wirklich großer Geldgewinn.

Bei Full Tilt Poker pro war Roland der erste Profi, der WPT- und ETP-Meister wurde. In Großbritannien wurde er zum UK-Spieler des Jahres 2006 ernannt. Bis jetzt hat Roland mit seiner weltgewandten Art und Weise und seinem Esprit denen im Profi-Zirkus nicht Recht gegeben, die schnell dabei waren, den Erfolg des jungen Londoners als Strohfeuer abzutun.
Er gesteht durchaus, dass der Erfolg schnell kam, und dass ihm die Erfahrung gefehlt habe, auf erwachsene Weise damit umzugehen. Er tätigte einige Fehlinvestitionen, spielte mit zu hohen Einsätzen und war von seinem Ego getrieben. Er fühlt jetzt, dass er nichts zu beweisen hat. Und er fängt an, sich mehr auf die Gambling-Szene Londons zu konzentrieren. Er mag lieber die Cash-Games in privaten Clubs als die Turniere.

Was immer die Zukunft für Roland de Wolfe bereit hält, auf jeden Fall wird er immer ein Spieler sein. Gemäß wahrer Spielernatur wettet er auf die verrücktesten Sachen der Welt. Oft hat es mit Diäten zu tun, um zu versuchen, das eigene Gewicht unter Kontrolle zu halten. Aber die Pokerwelt hat ihn noch nicht losgelassen. Er wünscht sich noch ein weiteres Bracelet und einen weiteren EPT-Sieg. Also gibt es bis jetzt keine Anzeichen, dass de Wolfe die Poker-Szene wirklich verlassen will.

Best Solutions For Debt