Seven Card Stud – Regeln und Strategien
-
Tipps für Anfänger
- Poker Regeln
- Hände
- Texas Hold'em
- Texas Hold'em Cash Games
- Top 10 Tipps
- Glossar
Tipps für Anfänger -
Grundlegende Strategien
- Gewinnchancen & Odds
- Position
- Bluffen
- Semi Bluffs
- Blätter schützen
- 5-10 Regel
- Pot Control
- Komfortlevel
- Value Bets
- River Play
- Turn Play
- Heads Up
Grundlegende Strategien -
Strategien für Fortgeschrittene
- Implied Pot Odds
- Reverse Implied Odds
- Short Stacks
- Fehler beim Limit Aufstieg
- Spielplan
- Way Ahead, Way Behind
- Blinds
- Draws
- Erwartungswert
- Preflop
- Ranges
Strategien für Fortgeschrittene - Online Poker
- Live Poker
- Psychologie und Mindset
-
Andere Poker Varianten
- Omaha
- Omaha Starthände
- 5 Card Draw
- Pineapple Poker
- 7 Card Stud
- Triple Draw Lowball
Andere Poker Varianten
Seven Card Stud ist eine beliebte Pokervariante mit vielen Einsatzrunden, die in der Fachsprache Streets genannt werden, voll von Action und Einsätzen. Tatsächlich war Seven Card Stud, zumindest in den USA, vor dem großen Poker Boom verbreiteter als Texas Hold'em. Wie der Name schon andeutet, versuchen hier Spieler, aus insgesamt sieben Karten die beste Hand zu bilden oder den Pot zu gewinnen, indem sie andere Spieler zum Passen bewegen.
So funktioniert das Spiel.
Das Spiel
Seven Card Stud wird mit dem Standard 52er-Kartendeck gespielt. Es nehmen zwei bis acht Spieler teil. Meistens wird in der Limit Variante gespielt, wobei Pot Limit auch möglich ist. Cash Games werden anhand des gewählten Small und Big Blind benannt (z.B. wird $1/$2 Seven Card Stud mit einem Small Blind von $ 1 und einem Big Blind von $ 2 gespielt).
Je nach Spielangebot müssen Spieler ein Ante zahlen, bevor Karten ausgeteilt werden. Das Ante liegt in der Regel bei 1/10 des Small Blinds.
Im Verlauf einer komplett gespielten Hand werden an jeden Spieler insgesamt sieben Karten ausgeteilt, drei verdeckte und vier offene. Jeder Spieler stellt dann die bestmögliche Kombination aus diesen sieben Karten zusammen, wobei dieselbe Rangfolge für die Hände gilt wie beim Texas Hold'em.
Die Kartenverteilung
Jeder Spieler bekommt zu Beginn drei Karten, zwei verdeckte und eine offene. Diese Einsatzrunde wird die Third Street genannt. Es gibt keine erste oder zweite Straße, d.h. es gibt bis zu fünf Einsatzrunden pro Hand, nämlich die Third bis zur Seventh Street.
Beim Limit Stud werden anstatt von Blinds Antes und ein Bring-In gesetzt. Die Spieler am Tisch müssen vor dem Ausgeben der ersten drei Karten den Ante setzen. Der Spieler, der die aufgedeckten Karte mit dem niedrigsten Wert hat, beginnt die Setzrunde. Dabei hat er die Möglichkeit entweder einen Bring-in zu setzen oder eine "Completion Bet" (Small Bet) zu tätigen. Wie hoch Ante und Bring-in ausfallen, ist üblicherweise von den Bestimmungen im jeweiligen Casino oder Pokerraum abhägig. in der Regel werden jedoch 10 bis 15 Prozent (Ante) und 25 bis 50 Prozent (Completion) der Small Bet verlangt. Nach der ersten Wette, müssen alle nachfolgenden Raises in Minimum-Bet Schritten getätigt werden.
Nun geht die Action im Uhrzeigersinn weiter. Der Spieler links vom Bring-in kann die Bring-in Bet zahlen, um einen Small Blind erhöhen oder passen. Sobald dieser seinen Zug beendet hat, geht es weiter mit dem nächsten Spieler, bis der gesamte Tisch gehandelt hat und die letzte Erhöhung gecallt wurde.
Falls während dieser oder einer anderen Setzrunde ein Spieler einen Einsatz bringt, der nicht gecallt wird (das beinhaltet auch das Bring-in), gewinnt der setzende Spieler den Pot und die nächste Hand wird ausgespielt.
Es ist zu beachten, dass gepasste Karten weggelegt werden, was als „mucked“ bezeichnet wird. Es ist wichtig, diese in Erinnerung zu behalten. Denn wenn man seine Outs berechnet, ist es wichtig zu wissen, wie viele von diesen bereits ausgeteilt wurden und wie viele noch im Spiel sind, was im Jargon als "live" bezeichnet wird.
(Hinweis: Im Limit Poker liegt die Anzahl an möglichen Einsätzen auf einer Straße bei maximal vier. Manchmal wird jedoch uncapped, also ohne limitierte Einsätze, auf Seventh Street, auch River genannt, gespielt.)
Alle verbliebenen Spieler bekommen nun eine weitere Karte offen ausgeteilt. Alle Straßen von Fourth bis Seventh, also die zweite bis die fünfte Einsatzrunde, beginnen mit dem Spieler mit der besten offenen Hand. Sollten zwei Spieler beide die beste offene Hand haben, so ist derjenige zuerst dran, der als erster die Karten ausgeteilt bekam.
Der erste Spieler, der handelt, kann einen Einsatz in Höhe des Small Blinds machen oder checken, und das Spiel geht dann im Uhrzeigersinn weiter. Die nachfolgenden Spieler können checken, falls nicht gesetzt wurde, die Bet callen oder erhöhen, oder aber folden.
Einsätze in Höhe des Big Blinds auf Fifth bis Seventh Street

Jedoch wird ab der Fifth Street jeder Einsatz in Höhe des Big Blinds getätigt, bzw. um den Big Blind erhöht.
Nach der Action auf der Fifth Street wird die Sixth Street ausgeteilt. Jeder Spieler bekommt eine weitere offene Karte und es gibt eine weitere Setzrunde.
Schließlich wird Seventh Street ausgeteilt. Dieses Mal wird die Karte verdeckt ausgeteilt. Es gibt eine weitere Setzrunde und anschließend werden die Karten aufgedeckt und die stärkste Hand gewinnt den Pot.
Die Wertigkeit der Hände ist identisch mit denen im Texas Hold’em. Von High zu Low sind die Wertigkeiten wie folgt:
Royal Flush, Straight Flush, Vierling, Full House, Straight, Drilling, zwei Paare, ein Paar und High Card (hohe Karte)
Gemeinschaftskarte in Ausnahmefällen
Bei einem Full Ring Game mit acht Spielern kann das folgende Dilemma auftreten: Wenn am Ende der Hand noch alle acht Spieler in der Hand sind, gibt es nicht genügend Karten in dem Deck, um jedem Spieler die letzte verdeckte Taschenkarte auszuteilen. Dies wird allerdings nur in Ausnahmefällen vorkommen, da für gewöhnlich mindestens ein oder zwei Spieler ausgestiegen sind. Ist dies jedoch der Fall, wird statt der letzten Taschenkarte eine offene Gemeinschaftskarte ausgeteilt, die alle Spieler sich teilen. Diese fungiert also quasi als Taschenkarte für jeden noch aktiven Spieler.
Strategie Tipps

Seven Card Stud unterscheidet sich grundlegend von Texas Hold'em. So ist ein aggressives Spiel hier in der Regel nicht die beste Vorgehensweise. Dies liegt wiederum daran:
- dass die Position und die Setz Reihenfolge anders festgelegt wird,
- dass sich die relative Position der Spieler untereinander ändert
- und daran, dass die meisten der Karten von Spielern aufgedeckt sind.
Lediglich die Grundlagen wie Outs, Odds, Pot Odds und der psychologische Aspekt vom Poker können von Texas Hold'em übernommen werden.
Es ist von entscheidender Bedeutung, die offenen Karten seiner Gegenspieler im Auge zu behalten. So weiß man immer, wie viele der potenziellen Outs nicht mehr im Spiel sind.
Hand Reading, also die Überlegung, welche Hand die Gegenspieler haben, ist um einiges schwieriger bei dieser Pokervariante als bei Texas Hold'em. Dies liegt daran, dass jeder Spieler drei verdeckte Karten hat.
Die Unterschiede zwischen Seven Card Stud und Texas Hold'em
- Es gibt keine Gemeinschaftskarten.
- Es gibt keine Blinds sondern ein Ante und ein Bring-in.
- Der Glücksfaktor ist höher, was zu einer höheren Varianz führt.
- Es gibt keinen Vorteil durch die Position, bevor die Karten ausgeteilt werden.
- Es gibt maximal acht statt neun oder zehn Spielern pro Runde.
- Es gibt fünf statt vier Einsatzrunden.
Fazit

Seven Card Stud Handauswahl

Glücklicherweise kann man diese Fähigkeiten auch als Anfänger lernen.
Handauswahl ist der Schlüssel
Der Schlüssel liegt in der Handauswahl. Dies gilt für alle Formen von Seven Card Stud, aber vor allem für Limit. In Limit wird man oft durch die Pot Odds an seine Hand auf späten Straßen gebunden, sodass es extrem wichtig ist, mit einer starken Hand zu beginnen, damit man nicht gutes Geld schlechtem hinterherwirft. Es ist essentiell, dass man schlechte Karten passt und diese Geduld wird sich in den Gewinnen wiederspiegeln.
Werfen wir einen Blick auf spielbare Hände.
Große Paare

Drei zur Straße, drei zum Flush











Drei Broadway
Hände wie 


Paare
Sowohl Split Pairs wie 





Dies nennt man einen Compound Error: ein früher Fehler verpflichtet einen mehr Geld auf späteren Straßen zu investieren.
Wenn man diese Hände spielt: Buried Pairs sind die stärkere Hand, da man bei einer Verbesserung zu Trips seine Hand gut versteckt hat und den Gegner leichter dazu bewegen kann mehr Geld in den Pot zu legen. Außerdem ermöglichen Buried Pairs einige Semi-Bluff-Optionen. Beispielsweise kann man mit 


Trips
Trips wie 


-
Tipps für Anfänger
- Poker Regeln
- Hände
- Texas Hold'em
- Texas Hold'em Cash Games
- Top 10 Tipps
- Glossar
Tipps für Anfänger -
Grundlegende Strategien
- Gewinnchancen & Odds
- Position
- Bluffen
- Semi Bluffs
- Blätter schützen
- 5-10 Regel
- Pot Control
- Komfortlevel
- Value Bets
- River Play
- Turn Play
- Heads Up
Grundlegende Strategien -
Strategien für Fortgeschrittene
- Implied Pot Odds
- Reverse Implied Odds
- Short Stacks
- Fehler beim Limit Aufstieg
- Spielplan
- Way Ahead, Way Behind
- Blinds
- Draws
- Erwartungswert
- Preflop
- Ranges
Strategien für Fortgeschrittene - Online Poker
- Live Poker
- Psychologie und Mindset
-
Andere Poker Varianten
- Omaha
- Omaha Starthände
- 5 Card Draw
- Pineapple Poker
- 7 Card Stud
- Triple Draw Lowball
Andere Poker Varianten



