Komfortlevel

So gut wie jeder Spieler hat eine Grenze bis zu welchen Levels oder Geldbeträgen er sich noch wohl fühlt. Dies nennt man den Komfortlevel des Spielers, wird er überschritten wird der Spieler unsicher, fühlt sich unbehaglich und spielt schlecht. Natürlich gibt es Ausnahmen, ein gutes Beispiel ist Gus Hansen, der durchaus einmal mit miserablen Karten einen Bluff über eine Millionen Dollar spielt, aber das ist nicht die Regel.

Wichtig ist dies bei Level- und Limitänderungen. Manche Spieler fühlen sich bei Blinds von $10 / $20 unwohl, andere erst bei $100 / $200 und wieder andere eventuell immer wenn sie No Limit statt Limit Poker spielen. Egal wo diese Grenze bei Ihnen liegt, versuchen Sie frühzeitig zu erkennen, wenn Sie sie überschritten haben und handeln Sie. Wenn Ihr Spiel merklich schlechter wird, dann sollten Sie eventuell noch länger auf dem niedrigeren Level verbleiben und zunächst einmal an mehr Tischen spielen. Später, mit einer größeren Bankroll können Sie den Aufstieg dann noch einmal in Angriff nehmen.

Nützlich kann ein Abstieg auch bei einem längeren Downswing sein, auch wenn Sie eigentlich stark genug sind für das höhere Level, können Sie bei den leichteren Gegnern Ihr Selbstvertrauen wieder aufbauen und Ihre Bankroll etwas entlasten. Spielen Sie dann wieder Ihr A-Game können Sie ja wieder in Ihr angestammtes Level aufsteigen. Wann immer Sie merken, dass Sie entweder nicht gewinnen oder eventuell nur +-0 agieren und dabei nicht gut spielen, sollten Sie erwägen einfach einmal eine Weile mit niedrigeren Einsätzen zu spielen – das kann wahre Wunder bewirken.

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