Way Ahead – Way Behind

Way Ahead – Way Behind (WA/WB) Situationen treffen immer dann auf, wenn man selbst eine Hand hält, die zwar eine gute Made Hand darstellt, aber keine NutHand ist. OverPairs auf Paired Boards zum Beispiel. In diesen Fällen ist man entweder weit vorne und der Gegner hat wenige, bis gar keine Outs oder aber wir selbst sind weit hinten und haben kaum, bis keine Outs mehr, um die beste Hand zu machen.

Was also tun, wenn wir nicht wissen, welche Situation zutrifft? In diesen Fällen bringt eine aggressive Spielweise mit starken Bets und Raises nichts, da alle schlechteren Hände auf unsere Action folden werden und die besseren uns callen beziehungsweise raisen werden. In diesem Fall sollten wir auf eine passive Check beziehungsweise Call Line wechseln, da wir hier nur Value aus Bluffs ziehen können.

Wenn wir am Flop und Turn eine gute MadeHand haben, aber wissen, dass wir zum Beispiel durch ein Paired Board in einer WA/WB Situation sind und der Gegner am River durch einen Check oop deutlich schwäche zeigt, sollten wir dennoch for Value betten, um zum Beispiel schlechtere Pairs bezahlen zu lassen, die nicht mehr selbst setzen, aber auch nicht folden wollen. Gerade auf trockenen Flop wie JJ2 rainbow etc. wird man mit seinen Pocket Pairs oft in WA/WB Situationen geraten. Um den Pot zu kontrollieren und sein ShowDown Value auszunutzen, gibt es keine bessere Line als einen simplen Calldown.

Wenn man merkt, dass der Gegner in einer WA/WB Situation ist, können wir dies durch BluffRaises sehr gut exploiten, da er oftmals folden wird, weil seine Hand keine große Action verträgt. Jedoch sollte man dies nie bei CallingStations versuchen. Ihr Spielverständnis ist zu gering, sodass sie nur auf ihre eigene Hand schauen werden und deswegen öfter callen als folden.

Kommentieren

*


7 + 3 =

Spam Protection by WP-SpamFree Plugin