Geschichte des Omaha

Über die Jahre hinweg entstanden viele Varianten aus den bescheidenen Wurzeln des Pokerspiels und eine, die sich, vor allem in letzter Zeit, als extrem populär erwiesen hat, ist Omaha.

Den genauen Geburtstag von Omaha zu ermitteln ist schwierig. Poker wurde in Amerika von den frühen Gründern von New Orleans im 19. Jahrhundert eingeführt und viele Varianten entwickelten sich, als das Spiel sich seinen Weg über den Mississippi über ganz Amerika bahnte.

Über die nächsten 150 Jahre wurden Draw Poker und Stud die bevorzugten Spiele und es dauerte bis zum frühen 20. Jahrhundert bis Omaha von Massen angefangen wurde zu spielen.

Mit vier Karten anstatt von zwei wie beim Texas Hold’em, schauen sich Spieler eher mehr Flops an als im Hold’em, da man viel mehr Möglichkeiten hat eine große Hand Post-Flop zu treffen. Dies sorgt für eine gehörige Portion Action.

Omaha trifft Vegas

Das erste Mal wurde Omaha im Gold Nugget Casino im Jahr 1982 gespielt. Die große Action und die riesigen Drawmöglichkeiten schlugen ein wie eine Bombe und das Spiel wurde schnell zu einer der beliebtesten Varianten.

Für gewöhnlich im Pot-Limit Format gespielt, wurde Omaha aber vor allem in Europa extrem erfolgreich, sodass man in Europa mehr Omaha Cash Games fand als in den USA.

Die Limit Split Version des Spiels, Omaha Eight-or-better oder Omaha/8 war in amerikanischen Card Rooms erfolgreicher und trotz des steigenden Wachstums von Texas Hold’em, bieten zahlreiche Casinos weiterhin eine Reihe von Omaha/8 Cash Games an.

Beide Spiele sind bei der World Series of Poker vertreten und bilden Komponenten des H.O.R.S.E. Spiels, bei dem eine Kombination aus Hold’em, Omaha, Razz, Stud und Omaha Eight-or-better gespielt wird.

Omaha musste sich schon immer hinter Texas Hold’em anstellen und obwohl die Pot-Limit Version von Omaha in Europa immer weiter verbreitet war, haben auch die Amerikaner das Spiel ins Herz gefasst.

Heutzutage werden viele High Stakes Cash Games im Omaha ausgetragen, bei denen elitäre Spieler wie Tom Dwan und Patrik Antonius regelmäßig bei Blinds in Höhe von $200/$400 online gegeneinander antreten. Trotz der relativ kurzen Anwesenheit des Spiels im Pokerpantheon, sieht die Zukunft für Omaha mehr als rosig aus.

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